Légèreté

Der Dressurunterricht richtet sich an diejenigen, die interessiert sind, ihr Pferd im Sinne der klassischen Dressur weiter auszubilden. Schwerpunkt ist auch hier zunächst die Erarbeitung des korrekten Vorwärts-Abwärts, bei dem sich die Nasenline tatsächlich (!) vor der Senkrechten befindet und der Hals lang ist. Weitere Eckpunkte der Ausbildung sind das Erreichen der korrekten Längsbiegung, Seitengänge und weitere Lektionen bis hin zur Versammlung.

 „Ist dein Pferd stützig, heftig, ungefügig,
so dürfen wir kecklich die Behauptung aufstellen,
dir gebricht es an liebenswürdigem Charakter
und richtiger Methode.“ (Francois Baucher)




Es wird stets mit Respekt dem Pferd gegenüber gearbeitet. Dazu gehört zum Beispiel, dass in der Grundausbildung von Pferd und Reiter stets die Hand ohne Bein und das Bein ohne Hand eingesetzt wird (es lernt ja auch niemand Fahrrad fahren mit angezogener Handbremse). Weiterhin darf die Einwirkung der Hand niemals die Zunge des Pferdes einquetschen, weshalb  ausschließlich auf die unempfindlicheren Maulwinkel eingewirkt wird. Nach erfolgter Hilfengebung wird die Hand gesenkt bzw. die Schenkelhilfen ausgesetzt (descente de main et de jambes). Um das Pferd nicht zu überfordern und das Lernen zu erleichtern, werden regelmäßige Pausen, auch im Halten, eingebaut.

 

Der Reitunterricht orientiert sich an der Schule der Légèreté von Philippe Karl.