Ausbildungen:

  • Medicine Horse Way Apprenticeship - Teilnahme am Ausbildungsprogramm Pferdegestütztes Erfahrungslernen von Carol Roush und Zertifizierung zum Medicine Horse Way Recommended Instruktor
  • Ausbildung zur Osteopathischen Pferdetherapeutin nach Welter-Böller mit Abschlussprüfung im Februar 2010
  • Ausbildung zur Tierakupunkteurin an der Schule für Chinesische Medizin in Wuppertal (ABZ) mit Abschlussprüfung im Juni 2007
  • Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der Akademie für Tiernaturheilkunde in Bad Bramstedt (ATM) 2004 bis 2006, Abschlussprüfung (Schwerpunkt Pferd) im November 2006
  • Amateurreitlehrerin (Trainer A) in 2002

Fortbildungen:

  • Teilnahme am Ausbilderkurs bei Philippe Karl in 2014 (3 Termine-als Interessentin für die Ausbildung)
  • Diverse Seminare/Fortbildungen im Bereich pferdegestütztes Erfahrungslernen (EponaQuest)
  • Craniosacrale Therapie
  • Faszientechniken in der Pferdeosteopathie
  • Alexandertechnik
  • Tierkommunikation
  • Teilnahme an diversen Seminaren zum Thema Reitausbildung und Natural Horsemanship u.a. bei Philippe Karl, Honza Bláha und Eckhard Meyners.


„Neues entsteht nicht durch den Intellekt, sondern durch den Spielinstinkt, der aus innerer Notwendigkeit agiert.

Der kreative Geist spielt mit den Objekten, die er liebt.“ (C.G.Jung)



 
Ich bin 1975 geboren und seit meiner Kindheit von Pferden fasziniert. Heute glaube ich langsam einen Eindruck von der fantastischen, niemals endenden Reise bekommen zu haben, auf den die Pferde mich im Alter von 11 Jahren eingeladen und quasi kurzerhand mitgenommen haben. Tatsächlich ist auf dieser Reise nichts beständiger als der Wandel und ich bin immer wieder fasziniert und gespannt, wohin es nach der nächsten Abzweigung weiter geht.
 
War es zu meinen Reitschulzeiten noch durchaus üblich, Pferde, zumindest die Schulpferde, in "Ständern" zu halten, so können weder meine Pferde noch ich uns heute noch vorstellen wieder zur Boxenhaltung zurück zu kehren. Auch wenn uns die Umsetzung eines Paddock-Trails (bei dem die Pferde ganzjährig auf befestigten sowie unbefestigten Wegesystemen laufen können und aus auf den Wegen verteilten Heuraufen fressen können) bislang noch nicht gelungen ist, ist aus unserer Sicht doch die herkömmliche Offenstalllösung trotz temporärer Matschphasen der Einzelhaft in Boxen vorzuziehen.
 
Mit der Ausbildung sieht es ähnlich aus, hörte ich früher noch, dass es für die Ausbildung, zumindest bestimmter Pferde, fatal wäre keine Schlaufzügel zu verwenden, so verschnalle ich heute nicht nur keine Ausbinder, sondern natürlich auch keine Longe im Gebiss. Blasen an den Händen und ständiges Treiben der Pferde sind auch noch Erinnerungen an meine Jugend, die uns früher völlig normal schienen, oder sogar ein Zeichen sein sollten, dass man "richtig" gearbeitet hatte, mich heute aber nur noch beschämen.
 
Mit der Légèreté habe ich einen Reitstil gefunden, nach dem ich mit gutem Gewissen meine Pferde ausbilde, und den ich gerne an meine Schüler vermittle. Über das Natural Horsemanship und die Arbeit mit dem pferdegestützten Erfahrungslernen nach Linda Kohanov und Carol Roush habe ich eine sehr tiefe und direkte Verbindung zu den Pferden gefunden. Bei meiner Arbeit habe ich gelernt, dass die Pferde sich sehr wünschen mit uns Menschen zusammen zu sein und dabei, so wie jedes andere Lebewesen, als Individuum wahrgenommen zu werden. Als Gegenleistung bieten sie uns ihr unendliches Wissen, ihre Liebe und ihr Vertrauen.
 
Ich wünsche mir, dass die Gemeinschaft derer, die wirklich partnerschaftlich mit ihren Pferden umgehen, leben, und den Wandel zugunsten der Pferde vorantreiben, immer größer wird und setze mich dafür ein, mein Wissen in diesem Sinne weiter zu geben.